Nachhaltigkeit

Es ist wichtiger denn je, in der Produktion von Lebensmitteln auf Nachhaltigkeit zu achten. Aber was bedeutet das? Für uns sind es mehrere Komponenten, die eng zusammengehören. Allen voran steht die Bio-Zertifizierung. Denn die ökologische Bewirtschaftung bringt automatisch mit sich, dass es mehr Blühflächen gibt, die die Artenvielfalt fördern, dass auf Pflanzenschutzmittel verzichtet wird und vieles mehr. 

Katharina Müller, Fräulein Müller

Wer sich viel mit Lebensmitteln und deren Herkunft beschäftigt, der stolpert früher oder später über die „Bio-Frage“: Muss es bio sein oder kann ich einfach regional beim Bauern um die Ecke einkaufen?
Eine klare und eindeutige Antwort auf diese Frage wirst du nicht bekommen. Es gibt dazu auch keine richtige oder Falsche Antwort. Ich habe mich dazu entschieden, mich ebenfalls als Bio-Betrieb zertifizieren zu lassen. Dabei gehöre ich keinem speziellen Verband an, sondern halte mich an die Grundlagen der EG-Öko-Verordnung. Das bedeutet im Klartext: überall, wo Bio draufsteht, muss auch Bio drin sein – und zwar NUR Bio. Das wird mindestens 1 mal jährlich auch von einer Kontrollstelle überprüft – in meinem Fall ist das ABCert. Bei der Kontrolle wird genau geschaut, woher ich meine Rohstoffe beziehe. Die Ware muss man sehen können, und es muss Begleitdokumente, also Lieferpapiere und eine Rechnung geben. Und auch eine Buchung auf meinem Konto muss vorhanden sein. Und nur wenn alles passt, erhalte ich mein Zertifikat, das wieder 1 Jahr gültig ist. Hinterlegt werden alle Bio-Zertifikate Deutscher Unterenehmen auf der Seite www.oeko-kontrollstellen.de

Zur Nachhaltigkeit gehören aber noch weitere Aspekte neben der Bio-Zertifizierung. Gerade in der Herstellung entstehen sehr schnell Restmengen und Abfälle. Das mache ich einmal, zweimal – aber dann reicht es mir. Ich fange an zu grübeln, was man aus diesem Rest noch Sinnvolles machen kann. Das ist wie in der heimischen Küche, wo man auch versucht, die Reste vom Vortag noch gut zu verwerten. 

So entstanden einige meiner Produkte, die ich mittlerweile fest in meinem Sortiment etabliert habe: Die festen Seifenstücke sind ein Paradebeispiel für Nachhaltigkeit. Denn sie beinhalten Produktionsreste unseres Sonnenblumenöls und werden auch sonst nur mit wenigen Bio-Zutaten und etwas ätherischem Öl hergestellt. Da sie keine Plastikverpackung benötigen, sind sie an sich schon viel nachhaltiger als Flüssigseife. Und noch ein Punkt: sie halten ewig! Viele Kunden berichten, dass sie das Seifenstück vor Wochen gekauft hatten und es täglich für den gesamten Körper nutzen – und man merkt kaum, dass es kleiner wird. Gut für die Kunden, etwas schlechter für mein Geschäft 😉 

Unsere Bio-Daten

  • Betrieb Müller, Alling: Bioland
  • Betrieb Neumüller, Hechendorf: Naturland
  • Verarbeitung und Handel, Frl. Müller: EU-Bio
0
    0
    Warenkorb
    Dein Warenkorb ist leerZurück zum Shop